Die Zauberwelt der Pilze

In den vergangenen Wochen war ich mehrfach in den Wäldern der Umgebung unterwegs und habe Pilze gesucht (natürlich nur zum Fotografieren). Es ist schon eine besondere Welt, in die man eintauchen kann, wenn man sich darauf einlässt - soll heißen: Sobald man bereit ist, sich der Länge nach auf den Waldboden zu schmeißen und sich die Klamotten total einzusauen, kann man ganz wunderbare Perspektiven für die Pilzfotografie schaffen.

Ich bin kein Pilzexperte, aber die Fotos dieser Waldbewohner hatten mich schon längere Zeit fasziniert. Irgendwann bekam ich mit, dass es in diesem Jahr außergewöhnlich viele Pilze gab, und so habe ich mich selber auch mal auf die Suche gemacht. Insgesamt habe ich drei größere Pilz-Touren unternommen und war überrascht von der großen Vielfalt, die sich mir geboten hat. Fotografiert habe ich größtenteils mit meinem 90 mm Makroobjektiv, manchmal auch mit der 50 mm Festbrennweite. Ein Problem beim Fotografieren im Wald ist das oftmals fehlende Licht. Da mir das Mitschleppen eines Statives zu umständlich war, musste ich auf lichtstarke Objektive zurückgreifen und zudem meine Kameraeinstellungen so anpassen, dass ich vernünftig belichtete Fotos bekam.

Ein Tipp, den man beim Fotografieren immer wieder bekommt: Auf Augenhöhe fotografieren! Dadurch erzielt man bessere Ergebnisse, als wenn man "von oben herab" auf den Auslöser drückt - das gilt natürlich auch für Pilze und bedeutete, dass ich ganz tief hinunter auf den Waldboden musste, um meine Bilder zu machen. Herausgekommen sind einige schöne Fotos von Pilzen, die ich bei einem normalen Waldspaziergang möglicherweise sogar übersehen hätte. Die Bilder könnt ihr euch hier auf der Webseite im Album

 

Die Welt der Pilze

 

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Ab morgen werde ich bis einschließlich Sonntag als Fotografin für den Stadtmarketingverein Melle und die Werbegemeinschaft Melle-City beim "Fabelhaften Melle 2017" unterwegs sein. Ein Event, das ich sehr mag und das ich in der Vergangenheit bereits oft privat fotografiert habe. Aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Programmpunkte werden in den nächsten Tagen vermutlich hunderte von Fotos entstehen - ich freue mich sehr, dass ich das Fabelhafte Melle mit meiner Kamera begleiten darf.