Fotourlaub in Dresden

Ende September habe ich 6 Tage in der schönen Stadt Dresden verbracht. Dieser Aufenthalt hatte für mich fast ausschließlich den Schwerpunkt "Fotografie". Ich war im Jahr 2007 bereits einmal in Dresden gewesen und schon damals hat mir die Stadt sehr gut gefallen. Seitdem ich meine Spiegelreflexkamera habe, stand ein erneuter Besuch in Dresden für mich auf der Wunschliste.

Insbesondere abends und nachts bin ich mit meiner Fotoausrüstung losgezogen, um die herrlichen Lichtstimmungen in Dresden einzufangen. Am ersten Abend habe ich mein Stativ auf der Carolabrücke aufgebaut und mich dem Weltkulturerbe direkt fotografisch gewidmet. Mit dem iPhone habe ich mal wieder ein "Making Of"-Foto gemacht, nachdem ich soweit vorbereitet war und auf die blaue Stunde wartete:

Da ich in all den Tagen allerbestes Fotowetter hatte, habe ich ganz viel fotografieren können und um die 350 Bilder mit nach Hause gebracht. Mittlerweile habe ich alle Fotos gesichtet und sortiert und ein paar Bilder auch fertig bearbeitet. Diese ersten Eindrücke zeige ich hier im Blogbeitrag. Ein ganzes Fotoalbum "Dresden" wird natürlich zu gegebener Zeit auf der Webseite eingerichtet.

An meinem letzten Abend konnte ich diesen Sonnenuntergang vom Terrassenufer aus einfangen:

Im Innenhof des Zwingers habe ich versucht, mit den Spiegelungen im Wasser zu arbeiten. Zu recht später Stunde waren irgendwann keine Besucher mehr dort und ich konnte in aller Ruhe herumprobieren. Auf dem folgenden Bild spiegelt sich sehr schön die alte und neue Architektur der Stadt im Wasser. Bei dem "Neuen" handelt es sich übrigens um das Hotel "Taschenbergpalais Kempinski":

In den Tagen meines Aufenthaltes bereitete sich die Stadt Dresden auf die Feierlichkeiten zum "Tag der deutschen Einheit 2016" vor. Zum ersten Mal fiel mir das so richtig auf, als ich die Skyline der Stadt von der Marienbrücke aus fotografierte. Während ich dort die ersten Bilder machte, erschien die Frauenkirche urplötzlich im karierten Design:

Auf dem zweiten Foto fahren gerade zwei Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht über die Augustusbrücke. Durch meine Langzeitbelichtung habe ich die blauen Lichtspuren sowohl auf der Brücke im Bild, als auch als Spiegelungen im Wasser. So etwas nimmt man ja fototechnisch gerne mit.

 

Meinen Rückweg in die City habe ich an diesem Abend für ein weiteres "Karobild" unterbrochen:

An meinem vorletzten Abend wurde es dann so richtig bunt. Ob bunt immer schön ist, überlasse ich mal den Augen der Betrachter. Auf jeden Fall bekommt man als Fotograf die Stadt Dresden so vielleicht nie wieder zu sehen und von daher bin ich froh, dass ich in diesen Tagen in der Stadt war und solche Fotos machen konnte. Während ich dieses Bild belichtet habe, fuhr ein Ausflugsdampfer vorbei. Bedingt durch meine längere Belichtungszeit sehen die Lichtspuren aus, als sei es ein Speedboot gewesen. War es aber nicht, das Schiff cruiste während meiner 32-Sekunden-Belichtung ganz gemach dahin. Die Lichtspuren geben dem sowieso schon bunten Foto farblich quasi noch den Rest - aber irgendwie mag ich es:

Das war ein erster Einblick in meine Zeit in Dresden. Ich habe übrigens auch tagsüber fotografiert, unter anderem war ich dafür auf dem Turm der Frauenkirche und dem Hausmannsturm am Residenzschloss. Fortsetzung folgt,......