Frühling im Osnabrücker Land

Zu den schönsten Orten im Osnabrücker Land zählt meiner Meinung nach das Zittertal bei Bissendorf. Dort war ich vor ein paar Tagen mal wieder mit der Fotoausrüstung unterwegs, in der Hoffnung auf schöne Rapsfeld-Landschaften. Meine bestellten Grauverlaufs-, bzw. Graufilter hatte ich in der Zwischenzeit bekommen und zum Testen mitgenommen.

Über den Sinn und Zweck und die Einsatzmöglichkeiten dieser Filter werde ich hier noch berichten. Für den Anfang erzähle ich heute kurz, was ich im Zittertal gemacht habe: Ich hatte dort meinen Graufilter 3.0 im Einsatz. Das ist ein sehr dunkler Filter, der vor das Objektiv gesteckt wird und dafür sorgt, dass die Lichtmenge reduziert wird, die durch das Objektiv und den Filter auf den Sensor fällt. Dadurch hat man die Möglichkeit, längere Belichtungszeiten einzustellen, ohne dass das Motiv überbelichtet wird und sich Farben und Kontraste verändern.

Und warum macht man das? Ist man als Fotograf nicht froh über viel Licht und kurze Verschlusszeiten?

Grundsätzlich natürlich schon, aber es gibt Situationen, in denen eine längere Belichtungszeit dem Foto eine andere Dynamik verleiht. Zum Beispiel, wenn man den Zug der Wolken einfängt und diese nicht "eingefroren" am Himmel hängen. Und genau das war mein Ziel im Zittertal. Natürlich hätte ich dieses Foto auch mit einer sehr kurzen Belichtungszeit aus der Hand schießen können. Ich habe aber mein Stativ aufgebaut, den Filter benutzt und das Bild ganze 8 Sekunden lang belichtet. Und obwohl nicht so viele Wolken am Himmel waren, wie ich mir gewünscht hatte, kann man den Effekt "Wolkenzug" gut sehen.

 

Ich finde das Foto total klasse, da passt -glaube ich- so gut wie alles,....